- Fühlst du dich überfordert?
- Du findest kaum noch Platz für dich selbst?
- Die Anforderungen von außen werden immer lauter?
- Deine eigene Stimme wird immer leiser?
- Du funktionierst. Du erfüllst Erwartungen. Du bist für andere da.
Aber wo bist du für dich selbst?
Gefühle, die keinen Raum haben
Gefühle entstehen in dir: Wut, Traurigkeit, Enttäuschung, Angst. Aber du traust dich nicht,
sie zu zeigen. Aus Angst, andere zu verletzen. Aus Angst, abgelehnt zu werden. Aus Angst,
zu viel zu sein.
Also nimmst du dich zurück. Du schluckst runter, was gesagt werden müsste. Du stehst
neben dir. Und deine Grenzen? Die rutschen dir durch die Finger. Und das kostet dich
unglaublich viel Kraft.
Wenn du deine eigenen Grenzen übertrittst
Wie sollen andere deine Grenzen erkennen, wenn du sie selbst ständig übertrittst?
- Du spürst eine Erwartung und erfüllst sie, ohne gefragt worden zu sein.
- Du interpretierst Verhaltensweisen und fühlst dich verletzt, ohne nachzufragen, ob
deine Wahrnehmung überhaupt stimmt. - Du denkst: „Sie erwartet bestimmt, dass ich das mache.“
Aber hast du gefragt? Oder hast du angenommen? - Du denkst: „Er ist sauer auf mich.“
Aber hast du nachgefragt? Oder hast du interpretiert?
Offene Fragen stellen – eine neue Fähigkeit lernen
In meiner Praxis üben wir gemeinsam, offene Fragen zu stellen, die dir helfen, klarer
hinzuhören und nicht zu interpretieren.
Zum Beispiel:
„Ich habe gerade den Eindruck, du möchtest, dass ich XY für dich mache. Stimmt das?“
„Ich spüre eine Spannung zwischen uns. Geht es dir gut?“
„Bist du gerade sauer auf mich, oder interpretiere ich das falsch?“
Das fühlt sich zunächst ungewohnt an. Verletzlich. Als würdest du zu viel fragen. Aber genau
das Gegenteil ist der Fall: Du gibst dem anderen die Chance, sich zu erklären. Und du gibst
dir selbst die Chance, nicht in Annahmen gefangen zu bleiben.
Es braucht Zeit – und das ist okay
Natürlich klappt das nicht immer. Gewohnheiten sind stark. Jahrelang hast du so reagiert:
zurückgenommen, geschluckt, angenommen. Das ändert sich nicht über Nacht. Und das
darf so sein. Du lernst Schritt für Schritt. Am Anfang fällt es dir vielleicht erst später auf und
Stunden nach der Situation denkst du: „Ach, da hätte ich eigentlich fragen können.“ Dann
wird es schneller. In zehn Minuten merkst du: „Moment, ich interpretiere gerade. Ich sollte
fragen.“ Und irgendwann merkst du es direkt im Moment. Und manchmal merkst du es und
kannst trotzdem noch nicht reagieren. Die alte Gewohnheit ist stärker. Auch das ist okay.
Auch das gehört zum Prozess.
Aber sei dir sicher: Es kommt der Moment, in dem du deine Grenzen selbstbewusst wahrst.
In dem du klar kommunizierst. In dem du nicht mehr zurücksteckst, nur um es anderen recht
zu machen.
Ich freue mich darauf, dich in dieser Version zu sehen.
In der Version von dir, die weiß, was sie will. Die ihre Grenzen kennt und kommuniziert. Die
nicht mehr funktioniert, sondern lebt.
Du bist bei mir richtig, wenn du:
- dich ständig überfordert fühlst
- nicht mehr weißt, wer du eigentlich bist
- deine eigenen Bedürfnisse nicht mehr spürst
- dich leer und ausgebrannt fühlst
- deine Grenzen nicht setzen kannst
- in einer Sinn- oder Entwicklungskrise steckst
- merkst, dass so wie bisher nicht weitergehen kann
In meiner Praxis arbeiten wir daran:
- deine Grenzen zu erkennen und zu setzen
- deine Bedürfnisse wieder zu spüren
- deine Gefühle zuzulassen und auszudrücken
- offene Kommunikation zu lernen
- Selbstfürsorge zu praktizieren
- herauszufinden, was dir wirklich wichtig ist
Wir arbeiten nicht nur mit Gesprächen, sondern auch mit deinem Körper. Denn Stress,
Überforderung und Burnout sitzen im Nervensystem, in den Muskeln, im Atem.
Dein Job, deine Verpflichtungen, naja muss gemacht werden … und du bleibst auf der Strecke. Du merkst, so kann das mit mir nicht weitergehen. Dann ist jetzt dein Moment. Melde dich unter 0160 99 75 95 28 oder schreib mit eine Email info@bewusst-liebe.de.
