Du kennst das: Manchmal gibt es Tage, da geht einfach nichts mehr.
Die Schmerzen sind überwältigend. Du hast nicht geschlafen. Traurigkeit liegt schwer auf
deiner Brust. Wut brodelt in dir. Alles zieht nach unten, und du kämpfst dich aus dem letzten
Loch. Jede Bewegung fühlt sich an, als würdest du durch Honig waten. Alles ist schwerer.
Alles ist zu viel.
Du stehst auf und denkst: Ich muss funktionieren. Ich muss den Abwasch machen. Ich muss
zur Arbeit. Ich muss stark sein. Aber dein Körper sagt: Nein. Nicht heute.
Ich sage dir: Du darfst langsamer machen.
An solchen Tagen darfst du dir erlauben:
- langsamer zu machen
- ehrlich zu kommunizieren, wie es dir geht
- dich ein wenig zurückzuziehen und fünf gerade sein zu lassen
- den Abwasch auch mal länger liegen zu lassen
Das ist keine Schwäche. Das ist Selbstfürsorge.
Du kennst diese Stimme in deinem Kopf: „Andere schaffen das doch auch. Warum ich nicht? Ich bin zu schwach. Ich bin nicht gut genug.“
Wenn dich diese Selbstkritik überrollt, wende dich nach innen zu deinem Atem. Spüre, wie
sich dein Brustkorb hebt und beim Ausatmen wieder senkt. Bleib bei dir. Atme. Und schau
dann: Was kann ich heute wirklich schaffen?
Nicht was du schaffen solltest.
Nicht was andere von dir erwarten.
Sondern was dein Körper heute hergibt.
Ehrlich kommunizieren – eine Brücke bauen
Deine Liebsten merken vielleicht, dass es dir gerade nicht gutgeht. Sie sehen es an deinem
Gesicht, an deiner Haltung, an deiner Stimme. Aber sie wissen nicht, was genau los ist. Und
manchmal interpretieren sie es falsch und denken, du bist sauer auf sie, distanziert,
abweisend.
Deshalb: Sage ehrlich, wie es dir geht.
„Ich habe heute starke Schmerzen.“
„Ich habe Migräne und bin sehr lichtempfindlich.“
„Ich habe gerade Angst und könnte zwischendurch sehr verletzlich reagieren.“
„Mir geht es gerade nicht gut, aber das hat nichts mit dir zu tun.“
Das entlastet dich und das Gegenüber. Es stärkt die Bindung, weil Ehrlichkeit verbindet. Und
es hilft allen, sich besser auf die Situation einzustellen. Du musst nicht erklären, warum. Du
musst nicht rechtfertigen. Du darfst einfach sagen: So ist es heute.
Somatoforme Störungen – wenn der Körper spricht
Somatoforme Störungen bedeuten: Dein Körper zeigt Symptome, aber die Ärzte finden
keine körperliche Ursache. Das bedeutet nicht, dass du dir die Schmerzen einbildest. Die
Schmerzen sind real. Sie sind da. Sie sind im Nervensystem, im Gewebe, in den Muskeln
gespeichert. Oft sind es unverarbeitete Emotionen, chronischer Stress, Trauma oder
Überforderung, die sich im Körper zeigen. Dein Körper spricht zu dir, er sagt: Es ist zu viel.
Ich halte das nicht mehr aus.
In meiner Praxis arbeiten wir daran, die Sprache deines Körpers zu verstehen und die
Schmerzen zu lindern
Interessierst du dich für eine 1:1 Begleitung dann melde dich unter info@bewusst-liebe.de oder ruf mich einfach an unter Tel.: 0160 99 75 95 28.