Vielleicht kennst du das:
Du sehnst dich nach Nähe, aber wenn jemand dir nahe kommt, willst du am liebsten weglaufen. Oder du klammerst dich an Menschen, aus Angst, sie zu verlieren und genau dadurch verlierst du sie.
Vielleicht wählst du immer wieder Partner, die nicht verfügbar sind. Vielleicht sabotierst du Beziehungen, sobald sie ernst werden. Vielleicht hast du das Gefühl, nicht liebenswert zu sein.
Du bist liebenswert. Und du kannst lernen, dich sicher zu binden.
Ich bin Angelika Kunjan, und in meiner Praxis für Paartherapie und Körperpsychotherapie in Bielefeld begleite ich Menschen mit Bindungs- und Beziehungsproblemen.
Du bist bei mir richtig, wenn du:
- Schwierigkeiten hast, eine feste Beziehung einzugehen
- immer wieder die gleichen ungesunden Beziehungsmuster erlebst
- Angst vor Nähe hast oder Angst vor Verlassenwerden
- dich fragst, warum du immer wieder Partner anziehst, die nicht gut für dich sind
- in Beziehungen übermäßig klammern oder dich distanzieren musst
- das Gefühl hast, nicht liebenswert zu sein
- Schwierigkeiten hast, Vertrauen aufzubauen
- nicht weißt, wie gesunde Beziehungen eigentlich funktionieren
Was sind Bindungsprobleme?
Bindungsmuster entstehen in der frühen Kindheit. Sie prägen, wie wir als Erwachsene Beziehungen gestalten. Es gibt verschiedene Bindungsstile:
Sicherer Bindungsstil:
Du kannst Nähe zulassen und dich gleichzeitig selbst regulieren. Du vertraust darauf, dass andere für dich da sind.
Unsicher-vermeidender Bindungsstil:
Du hast Angst vor zu viel Nähe und hältst emotionalen Abstand. Du bist sehr unabhängig und brauchst „niemanden“.
Unsicher-ängstlicher Bindungsstil:
Du hast große Angst vor Verlassenwerden und klammerst. Du brauchst ständige Bestätigung.
Desorganisierter Bindungsstil:
Du sehnst dich nach Nähe, hast aber gleichzeitig Angst davor. Nähe und Distanz wechseln sich ab.
Wenn du in der Kindheit keine sichere Bindung erfahren hast, zum Beispiel weil deine Eltern emotional nicht verfügbar waren, dich vernachlässigt oder überfordert haben, prägt das deine Beziehungen als Erwachsene.
Was führt dich her?
Vielleicht bist du gerade wieder in einer gescheiterten Beziehung. Vielleicht fragst du dich: Warum passiert mir das immer wieder? Vielleicht bist du auch Single und hast das Gefühl, nie den „richtigen“ Partner zu finden.
Vielleicht spürst du: Es liegt nicht nur an den anderen. Es liegt auch an mir. An meinen Mustern. An meiner Angst.
Hier in meiner Praxis für Paartherapie und Körperpsychotherapie in Bielefeld lernst du, deine Bindungsmuster zu verstehen und neue, gesündere Muster zu entwickeln.
Wir arbeiten daran:
- deine Bindungsmuster zu erkennen und zu verstehen
- die Ursachen in deiner Kindheit zu beleuchten (ohne darin stecken zu bleiben)
- neue, sichere Bindungserfahrungen zu machen (auch in der therapeutischen Beziehung)
- Selbstwert und Selbstakzeptanz zu entwickeln
- gesunde Grenzen zu setzen
- Nähe zulassen zu können, ohne Angst
- zu erkennen, welche Partner wirklich gut für dich sind
Körperpsychotherapie bei Bindungsproblemen
Bindung ist nicht nur ein kognitives Thema – sie sitzt im Körper, im Nervensystem. Menschen mit unsicherer Bindung erleben oft:
- chronische Anspannung
- Schwierigkeiten, sich zu entspannen
- das Gefühl, nicht sicher zu sein
- Schwierigkeiten, Berührung zuzulassen
Deshalb arbeite ich auch mit Körperpsychotherapie. Wir schauen: Wie fühlt sich Nähe in deinem Körper an? Wie fühlt sich Distanz an? Was brauchst du, um dich sicher zu fühlen?
Erektionsstörungen und vorzeitige Ejakulation
Wenn der Körper nicht mitspielt
Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du willst, aber dein Körper macht nicht mit. Die Erektion bleibt aus, oder sie ist nicht stabil genug. Oder du kommst viel zu schnell, bevor du es überhaupt willst.
Vielleicht machst du dir Sorgen: Stimmt etwas nicht mit mir? Bin ich noch ein richtiger Mann? Wird meine Partnerin mich verlassen? Vielleicht vermeidest du inzwischen Intimität, aus Angst zu versagen.
Du bist nicht allein. Und du bist nicht kaputt.
In meiner Praxis für Sexualtherapie und Körperpsychotherapie in Bielefeld begleite ich auch Männer (und Paare), die unter Erektionsstörungen oder vorzeitiger Ejakulation leiden. Du findest hier einen Raum, in dem du ohne Scham über diese Themen sprechen kannst.
Du bist bei mir richtig, wenn du:
- Schwierigkeiten hast, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten
- zu früh zum Samenerguss kommst und es nicht kontrollieren kannst
- Versagensängste beim Sex hast
- dich unter Druck setzt, zu „funktionieren“
- Intimität vermeidest, aus Angst zu versagen
- das Gefühl hast, kein „richtiger Mann“ mehr zu sein
- nicht weißt, wie du mit deiner Partnerin darüber sprechen sollst
- schon viele Ärzte aufgesucht hast, aber keine wirkliche Hilfe bekommen hast
Was sind Erektionsstörungen?
Erektionsstörungen (auch erektile Dysfunktion genannt) bedeuten, dass du Schwierigkeiten hast, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten.
Wichtig zu wissen: Gelegentliche Erektionsprobleme sind völlig normal. Erst wenn sie regelmäßig über mehrere Monate auftreten, spricht man von einer Störung.
Ursachen können sein:
- Körperliche Ursachen: Durchblutungsstörungen, Diabetes, Hormonstörungen, Medikamentennebenwirkungen
- Psychische Ursachen: Stress, Versagensangst, Beziehungsprobleme, Depression, Trauma
- Kombination: Oft spielen körperliche und psychische Faktoren zusammen
Was ist eine vorzeitige Ejakulation?
Vorzeitige Ejakulation (auch vorzeitiger Samenerguss oder Ejaculatio praecox genannt) bedeutet, dass du früher zum Orgasmus kommst, als du oder deine Partnerin es sich wünschen, oft schon vor oder kurz nach dem Eindringen.
Ursachen können sein:
- Übererregung und mangelnde Körperwahrnehmung
- Versagensangst und Leistungsdruck
- Stress und Anspannung
- Mangelnde Erfahrung oder lange Abstinenz
- Beziehungsprobleme
- Selten körperliche Ursachen (Entzündungen, Hormonstörungen)
Was führt dich her?
Vielleicht kommst du vom Urologen, der keine körperliche Ursache gefunden hat und dir gesagt hat: „Das ist psychisch.“ Vielleicht hast du schon Viagra oder andere Medikamente ausprobiert, aber sie helfen nicht wirklich oder du willst nicht dauerhaft darauf angewiesen sein.
Vielleicht hat deine Partnerin dich gebeten, dir Hilfe zu suchen. Vielleicht spürst du auch selbst: So kann es nicht weitergehen. Ich muss etwas verändern.
Hier in meiner Praxis für Sexualtherapie in Bielefeld bist du richtig. Denn in den allermeisten Fällen sind Erektionsstörungen und vorzeitige Ejakulation nicht nur körperliche Probleme, sondern psychische Themen, Ängste und Stress, die sich im Körper zeigen.
Wie ich arbeite: anders als andere
Ich arbeite sehr breit ausgebildet und ganzheitlich. Ich schaue nicht nur auf deine Symptome, sondern auf dich als ganzen Menschen. Ich bin nicht nur Sexualtherapeutin, sondern auch Heilpraktikerin für Körperpsychotherapie.
Meine Arbeit vereint:
- Sexualtherapie: Wissen über männliche Sexualität, Erregung und Kontrolle
- Körperpsychotherapie: Arbeit mit dem Nervensystem, Atmung und Körperwahrnehmung
- Paartherapie: Einbeziehung deiner Partnerin, wenn gewünscht
Warum körperorientierte Sexualtherapie hilft
Sexualität ist nicht nur „im Kopf“, ganz im Gegenteil: Sie findet im ganzen Körper statt. Wenn du gestresst, ängstlich oder unter Druck bist, signalisiert dein Nervensystem: Gefahr. Und in diesem Zustand ist Sexualität nicht möglich.
Deshalb arbeite ich mit Körperpsychotherapie. Wir schauen:
- Wie fühlt sich Erregung in deinem Körper an?
- Wo spannst du an, wo hältst du fest?
- Wie atmest du beim Sex?
- Wie kannst du dein Nervensystem beruhigen?
Über körperliche Erfahrungen lernen wir uns kennen, denn der Körper hat alle Informationen gespeichert. Positive Erfahrungen zu machen bietet dem Körper einen idealen Ansatzpunkt, um alte Muster durch neue und lebendige Erfahrungen zu ersetzen.
Für Paare: Gemeinsam die Sexualität neu entdecken
Erektionsstörungen und vorzeitige Ejakulation betreffen nicht nur dich. Sie betreffen auch eure Beziehung. Oft entsteht ein Teufelskreis:
- Du hast Versagensangst.
- Deine Partnerin fühlt sich abgelehnt oder unattraktiv.
- Der Druck steigt.
- Die Intimität wird weniger.
- Die Angst wird größer.
In der Paartherapie arbeiten wir daran, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Eure Partnerin lernt, wie sie dich unterstützen kann, ganz ohne Druck. Ihr lernt, wieder miteinander zu sprechen: über Wünsche, Ängste, Bedürfnisse. Und ihr entdeckt neue Formen von Intimität, die nicht vom „Funktionieren“ abhängen.
Kannst du dich bei mir wohlfühlen?
Ja. Viele Männer haben zunächst Scham oder fühlen sich unwohl, über diese Themen zu sprechen. Das ist völlig normal. Aber hier bist du sicher. Hier wird nicht bewertet, nicht belächelt, nicht verurteilt.
Hier wird gesagt: Du bist in Ordnung, so wie du bist. Und gemeinsam finden wir einen Weg.
Wichtig: Auch körperliche Ursachen abklären
Bevor du zu mir kommst, solltest du einmal beim Urologen oder bei der Hausärztin abklären lassen, ob körperliche Ursachen (wie Durchblutungsstörungen, Diabetes, Hormonstörungen) vorliegen. Das ist wichtig, aber wenn keine körperliche Ursache gefunden wurde oder diese bereits behandelt wird, bist du bei mir richtig.







